Die Praxis

Die Werkzeuge

Zwölf Methoden. Jede mit Urheber, Beleg und den Zahlen dazu.

12 Anleitungen 3.162 ausgewertete Berichte Jede Herkunft ausgewiesen Frei zu lesen
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Jedes Werkzeug wird hier mit Urheber, Beleg und Belegqualität geführt. Wer eine Technik anwendet, soll wissen, von wem sie stammt und wie gut das belegt ist — und was in 3.162 Erfahrungsberichten tatsächlich darüber steht.

Die Reihenfolge ist keine Rangfolge, sondern ein Weg: Die ersten drei bauen aufeinander auf, die mittleren sind Anwendungen, die letzten beiden sind die Zweifelsfälle. Wer nur eines übernehmen will, sollte die Revision nehmen.

01

Der schlafähnliche Zustand

Die Tür, die sich jeden Abend von selbst öffnet

Es gibt einen Moment kurz vor dem Einschlafen, in dem das kritische Denken nachlässt, der Körper schwer wird und die Aufmerksamkeit noch da ist. Neville Goddard hielt diesen Moment für die eine Stelle, an der eine Annahme ohne Widerstand aufgenommen wird — weil dort niemand mehr widerspricht.

Neville Goddard294 Berichte
02

Die Revision

Der Tag wird abends noch einmal geschrieben

Am Abend geht man den Tag durch und sucht die Stellen, die anders hätten laufen sollen. Dann spielt man sie noch einmal — so, wie sie hätten laufen sollen —, bis die überarbeitete Fassung sich echter anfühlt als die Erinnerung.

Neville Goddard89 Berichte
03

Das innere Gespräch

Die Sätze, die niemand hört, sind die eigentliche Ansage

Man führt den ganzen Tag Gespräche, die niemand hört: Kommentare, Vorwegnahmen, Rechtfertigungen, kleine Streitgespräche mit Abwesenden. Neville hielt diese Gespräche für die eigentliche Ansage — nicht das, was man sich vornimmt, sondern das, was man den Tag über tatsächlich zu sich sagt.

Neville Goddard179 Berichte
04

Die Affirmation

Der Satz, über den sich die beiden Schulen bis heute streiten

Ein einziger kurzer Satz, ruhig wiederholt, kurz vor dem Einschlafen. Nicht laut, nicht beschwörend, sondern beiläufig — so, wie man eine Selbstverständlichkeit vor sich hin sagt. Das ist Coués Verfahren, und es ist das älteste Werkzeug in diesem Kasten.

Émile Coué818 Berichte
05

Die Visualisierung

Der Film, der so lange läuft, bis er natürlich wird

Ein kurzer Film, den man im Kopf so lange laufen lässt, bis er sich nicht mehr wie ein Film anfühlt, sondern wie eine Erinnerung.

Joseph Murphy537 Berichte
06

Das Leben im Ende

Nicht üben, sondern umziehen

Kein Verfahren mit Anfang und Ende, sondern eine Haltung, die den Tag durchzieht: Man handelt, entscheidet und antwortet aus dem Zustand, in dem die Sache bereits erledigt ist.

Neville Goddard281 Berichte
07

Das Selbstkonzept

Wer man ist, entscheidet, was man bekommt

Statt einzelne Wünsche zu bearbeiten, ändert man die Annahme darüber, wer man ist. Die Wünsche folgen dann, ohne dass man sie einzeln anfasst.

Neville Goddard252 Berichte
08

Das Scripting

Den Tag danach aufschreiben, als wäre er gewesen

Man schreibt einen Text in der Vergangenheitsform über ein Ereignis, das noch nicht stattgefunden hat — als Tagebucheintrag, als Brief, als Nachricht an eine Freundin.

Online-Gemeinde150 Berichte
09

Die Beharrlichkeit

Die Wochen, in denen außen nichts passiert

Kein Verfahren, sondern das Aushalten der Strecke zwischen der Annahme und dem sichtbaren Ergebnis. Genau dort brechen die meisten ab, und genau darüber steht in den Anleitungen im Netz fast nichts.

Neville Goddard313 Berichte
10

Das Loslassen

Aufhören, ohne aufzugeben

Man hört auf, an der Sache zu arbeiten — ohne die Annahme zurückzunehmen. Das ist etwas anderes als Aufgeben, und der Unterschied ist der ganze Punkt.

Émile Coué und Charles Baudouin der Sache nach150 Berichte
11

Die Dankbarkeit

Danken für das, was noch nicht da ist

Man dankt für etwas, das noch nicht eingetreten ist — nicht als Höflichkeit, sondern weil Dankbarkeit grammatisch nur nach dem Ereignis möglich ist. Wer dankt, spricht aus dem Zustand danach.

Wallace D. Wattles150 Berichte
12

Das Vision Board

Das Werkzeug, das am wenigsten hält, was es verspricht

Bilder des Gewünschten werden gesammelt und an eine Wand gehängt, damit man sie täglich sieht.

Ohne klassische Quelle119 Berichte

Was die Online-Szene erfunden hat

Vier Begriffe, die aussehen wie Lehre und keine sind

Diese Begriffe kursieren in Foren und Videos, oft mit Neville Goddards Namen daneben. Bei ihm kommen sie nicht vor. Das ist kein Werturteil über ihre Brauchbarkeit — es ist eine Aussage über die Herkunft.

Wer eine Technik anwendet, soll wissen, von wem sie stammt. Bei diesen vier lautet die Antwort: von niemandem, den man nachschlagen kann.