Das Werkzeug hinter den Werkzeugen
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Das Selbstkonzept

Wer man ist, entscheidet, was man bekommt

Beleg: dokumentiert für die Sache, Community-Bildung für den Begriff 252 von 3.162 Berichten 48.8 % davon Erfolgsberichte Median 48 Tage (rund 7 Wochen)
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Worum es geht

Statt einzelne Wünsche zu bearbeiten, ändert man die Annahme darüber, wer man ist. Die Wünsche folgen dann, ohne dass man sie einzeln anfasst.

Das ist der Grund, warum es in den Berichten am häufigsten im Zusammenhang mit einer bestimmten Person genannt wird: Wer an sich arbeitet statt am anderen, kommt aus der zermürbendsten Konstellation des ganzen Feldes heraus.

Der Sache nach steht das bei Neville. Der Begriff selbst ist jünger und stammt aus den Foren — was ihn nicht schlechter macht, aber man sollte wissen, wen man zitiert.

„Man is all imagination. God is man and exists in us and we in him.“Neville Goddard, The Power of Awareness, 1952

Woher es kommt

Urheber
Neville Goddard; als Begriff in der Online-Szene ab etwa 2015 verselbständigt
Beleg
Der Sache nach bei Neville Goddard, The Power of Awareness, 1952. Der Ausdruck „self concept“ als eigenständige Technik stammt aus der Online-Gemeinde nach 2015.
Belegqualität
dokumentiert für die Sache, Community-Bildung für den Begriff
Im Stammbaum
Neville Lancelot Goddard

Die Anleitung

  1. Aufschreiben, was man über sich für wahr hält

    Nicht was man sich wünscht — was man annimmt. „Bei mir dauert alles länger.“ „Ich werde übersehen.“ „Geld bleibt bei mir nicht.“ Zehn bis fünfzehn Sätze. Sie kommen schnell, wenn man ehrlich ist.

  2. Die drei markieren, die überall auftauchen

    Ein Selbstkonzept besteht nicht aus fünfzehn Sätzen, sondern aus zwei oder drei Grundannahmen, die sich fünfzehnmal verkleiden.

  3. Zu jedem den Gegenzustand formulieren

    Nicht die Umkehrung als Parole, sondern die nüchterne Fassung: nicht „ich bin unwiderstehlich“, sondern „ich werde bemerkt“. Ein Satz, den man am nächsten Tag noch vertreten kann.

  4. Eine Szene bauen, in der der neue Satz selbstverständlich ist

    Wie bei Werkzeug 01, aber der Gegenstand ist kein Ereignis, sondern eine Eigenschaft. Nicht „ich bekomme die Stelle“, sondern eine kurze Szene, in der jemand mich behandelt wie einen, der bemerkt wird.

  5. Vier Wochen ohne Wechsel

    Das ist das langsamste Werkzeug im Kasten und das, bei dem Wechseln am meisten kostet. Vier Wochen sind kein magischer Zeitraum, sondern der Punkt, an dem die meisten aufgeben.

  6. Die Rückmeldung an fremdem Verhalten ablesen

    Nicht am eigenen Gefühl. Wie Menschen antworten, unterbrechen, nachfragen, sich erinnern. Das Selbstkonzept zeigt sich zuerst an anderen.

Was die Berichte zeigen

Aus der eigenen Erhebung von 3.162 öffentlichen Erfahrungsberichten der Jahre 2010 bis 2026. Die Zahlen sagen, was die Szene tut — nicht, was wirkt. Für eine Aussage über Wirksamkeit fehlt die Vergleichsgruppe derer, die dasselbe getan und nichts berichtet haben.

252Berichte nennen dieses Werkzeug
123davon Erfolgsberichte (48.8 %)
20Misserfolgsberichte und Warnungen
48 Tage (rund 7 Wochen)Median bis zum berichteten Ergebnis (n = 33)

Am häufigsten genannte Themen: eine bestimmte Person, Geld, Gesundheit.

Diese 252 Berichte im Verzeichnis ansehen →

Die typischen Fehler

Grenzen und Einwände

Der Begriff ist jung und wird in der Szene sehr unterschiedlich verwendet. Wer ihn liest, sollte prüfen, was gemeint ist — bei manchen ist es Nevilles Sache, bei anderen etwas ganz anderes.

Selbstkonzeptarbeit grenzt inhaltlich an psychotherapeutische Verfahren, ist aber keine. Bei anhaltend negativem Selbstbild gehört die Sache zu einer Fachperson.

Es ist das Werkzeug mit der zweitlängsten berichteten Wartezeit. Wer schnelle Rückmeldung braucht, wird hier nicht glücklich.

Und grundsätzlich: Nichts auf dieser Seite ersetzt ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Eine laufende Behandlung wegen einer Überzeugung abzubrechen, ist gefährlich. Die vollständigen Hinweise stehen hier.

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