Magnetismus und Suggestion

José Custódio de Faria (Abbé Faria)

1756–1819

geb. Candolim, Goa (Portugiesisch-Indien); gest. Paris. Geburtstag 30. oder 31. Mai

Die Kernidee

Beim 'magnetischen' Heilen fließt kein Fluidum vom Magnetiseur zum Patienten. Der Zustand entsteht im Kopf des Behandelten selbst, aus Erwartung und Mitwirkung. Der Operator ist nicht Kraftquelle, sondern nur Auslöser; der Zustand heißt nicht Somnambulismus, sondern 'sommeil lucide' (luzider Schlaf).

Die wichtigsten Werke

  • De la cause du sommeil lucide ou Étude de la nature de l'homme, Tome Premier, Paris: Horiac1819nicht ermittelt (keine deutsche Ausgabe im K10plus)
  • Nachdruck, hrsg. u. eingeleitet von D. G. Dalgado, Paris: H. Jouve1906
  • Reprint, Nendeln/Liechtenstein: Kraus, Reihe The Origins of Psychiatry and Psychoanalysis, Bd. 91978

Steht in der Linie von

Im Datensatz keine verzeichnet.

Wirkt weiter auf

Methoden

Fixation des Blicksgezielte Ermüdung der Aufmerksamkeitdirekte Ansprache und ErwartungsaufbauSelbstbezeichnung als 'le concentrateur' statt Magnetiseur

Im Originalton

„Die Hypnose werde 'generated from within the mind' durch 'the power of expectancy and cooperation of the patient'."Wikipedia (EN), 'History of hypnosis', Abschnitt zu Abbé Faria, abgerufen 12.08.2026 (indirekt, Sekundärquelle)